Warum verlieben sich Männer?

Beziehungstypen und ihre Bedeutung

9.3

GESAMTBEWERTUNG

9.3/10

Vorteile

  • Wunsch nach Beziehung
  • Partnerschaften eine archetypische Spielwiese
  • Missverständisse und Auseinandersetzungen
  • Gesetzmäßigkeiten von Partnerschaften
  • einen Kompass verwenden

Nachteile

  • keine Bekannt

Männer stellen die Damenwelt seit jeher vor das ein oder andere Rätsel. Aber wenn frau es sich so recht überlegt, dann ist manches Mysterium eigentlich gar nicht so leicht zu lösen. Zum Beispiel die Frage „ Warum verlieben sich Männer?“ Die Antworten gibt es in diesem Beitrag!

Wie und warum verlieben sich Männer – was sagt die Psychologie?

Wie schön es wäre, wenn sich die Gefühle doch mitunter besser steuern ließen! Doch dem ist bekanntlich leider nicht so. Und häufig fragt frau sich, was diese Dame neben ihr eigentlich so anziehend macht? Warum sich der Schwarm gerade in jene etwas unscheinbare Kollegin verliebt, während sie selbst doch einiges mehr vorzuweisen hätte?

Nun, wir können leider nicht genau sagen, worauf JEDER Mann abfährt. Die Geschmäcker in der Hinsicht sind ja nun mal verschieden – und das ist eigentlich auch ganz gut so. Doch gibt es so einige Gemeinsamkeiten, was der Männerwelt generell sehr gut an einer Frau gefällt:

  • Selbstbewusstsein. Ja, es ist nun mal sehr attraktiv, wenn sie souverän und voller Selbstvertrauen durchs Leben geht. Das ist bei den Herren der Schöpfung ja auch nicht anders… Und daher kann es sich durchaus lohnen, erst einmal an sich selbst und seinem persönlichen Auftreten, dem Selbstbild zu arbeiten.

  • Eine attraktive Erscheinung. Ja, natürlich ist das oberflächlich. Und ja, natürlich sind die inneren Werte letzten Endes fast wichtiger. Doch zunächst einmal zählt eben der optische Eindruck. Und da kann es nicht schaden, IHN schon mal gebührend zu beeindrucken

Wirf Dich daher ruhig ein wenig in Schale. Ziehe Deine Lieblingsklamotten an und betone auf dezente und natürliche (!) Art und Weise Deine Vorzüge. Denn natürlich sollte das Ganze schon wirken… Es sei denn, Du willst jedes Mal, bevor Ihr Euch wiederseht, für Stunden im Bad verschwinden. Aber mal ehrlich: Diese Zeit lässt sich weitaus sinnvoller nutzen. Doch weiter zu der Frage, warum er sich verliebt!

Wie verlieben sich Männer noch in mich?

Indem Du vor allem Du selbst bleibst! Du hast einiges vorzuweisen. Und Du bist einzigartig. Doch wie soll er das erkennen, wenn Du eine Rolle spielst, die er vielleicht von Dir erwarten könnte? Eben! Warum verlieben sich Männer also? Weil das Gegenüber authemtisch ist!

Dennoch kann es nicht schaden, sich ein wenig auf das Spiel namens Verführung einzulassen. Denn Männer lieben es nun mal, zu erobern. Genauso wie Frauen gerne Männer erobern! Und dabei wollen sie auch gerne bewundert werden von ihrem Objekt der Begierde.

Du darfst ihm also ruhig ein paar Komplimente machen und ihn zu seinen Ruhmestaten gebührend beglückwünschen. Denn er legt sich gerade so ins Zeug, um vor Dir den Helden zu markieren. Das darfst Du gerne honorieren – vielleicht noch mit einem bewundernden tiefen Blick in die Augen?!? Und ihm auch gerne viele interessierte Fragen stellen. Wetten, dass er Dir immer mehr zu Füßen liegen wird?

Und lass das am besten mit den verschwurbelten Andeutungen und den leisen Zwischentönen. Männer verstehen das in der Regel nicht – das Zwischen den Zeilen lesen haben sie einfach so nie gelernt. Umso mehr schätzen sie es, wenn ihr weiblicher Gegenüber Klartext redet. Dann sollte es mit der Kommunikation garantiert klappen – und mit noch sehr viel mehr…

Warum verlieben sich Männer?

Nicht selten hört und liest man, dass ein Mann eine bestimmte Frau gut findet, aber ob er sich auch verliebt? Diese Frage interessiert wahrscheinlich in erster Linie die Frauen.

Warum verliebt man sich?  Wissenschaftlich betrachtet

Wissenschaftler erforschen die Liebe ähnlich wie eine Krankheit. Und das ist nicht so abwegig, denn bei der Liebe kommt es zu Zuständen im Körper und im Gehirn, die praktisch einer Sucht gleichen. Das Gehirn wird bei der Liebe von Botenstoffen, dem sogenannten Glückshormon Dopamin, mehr oder weniger überschwemmt.

Nicht umsonst sind Verliebte euphorisch. Dieser Zustand lässt sich durchaus mit dem Verhalten eines Suchtkranken vergleichen. Während das Dopamin ansteigt, sinkt der Serotoninspiegel. Glaubt man der Wissenschaft, dann gleicht der Zustand von Verliebten dem Zustand der Zwangsstörung, welche sich wiederum in einer Obsession ausdrücken kann.

Die Verliebten sind mit einem Mal nur noch auf eine bestimmte Person fixiert und alle Gedanken kreisen ab sofort nur noch um diese Person. Für das soziale Umfeld ist dies sowohl verwunderlich wie oft auch schmerzhaft. Wissenschaftler machen hier aber auch gewisse Einschränkungen und sagen, dass beim Verliebtsein nicht alle gleich reagieren.

Hat man sich verliebt, dann spielen die Hormone tatsächlich verrückt und man nimmt viele Dinge anders wahr und handelt dementsprechend oft auch anders. Bestimmte Denkmuster im Gehirn werden überbrückt und wichtige Entscheidungen werden über ganz andere Nervenbahnen getroffen.

Sobald die Beziehung länger dauert und die Liebe normal für einen Menschen wird, gewöhnt sich der Körper sehr schnell an diesen Rauschzustand und im Laufe der Zeit nimmt auch die Euphorie wieder ab. Immer weniger der Entscheidungen laufen über das Lustzentrum, sondern vielmehr über Bereiche im Gehirn, die Gefühle verarbeiten. Durch Kuscheln und Co. wird der Dopaminüberschuss durch Oxytocin und Vasopressin ersetzt.

Wie verliebt man sich? Gemäß der Psychologie

Die Psychologie dankt da ähnlich wie die Wissenschaft. Verliebte stehen mehr oder weniger unter Drogen, denn im Gehirn wird sehr viel Dopamin ausgeschüttet. Oberflächlich betrachtet kann man sagen, dass das Verliebtsein einem Suchtverhalten gleicht.

Ist der Partner in der Nähe ist man himmelhochjauchzend, sieht man den anderen eine Weile nicht, dann erlebt man mehr oder weniger eine Art Entzug. Im Grunde gibt es nur einen großen Unterschied zwischen Sucht und Liebe. Die Sucht hört niemals von allein auf. Man muss dagegen ankämpfen.

Das Verliebtsein findet immer in den älteren archaischen Hirnregionen statt. Bei der Liebe dagegen ist eher das Cortex, die Großhirnrinde beteiligt. Beim Verliebtsein kommt sehr viel Dopamin zum Einsatz, während es bei einer dauerhaften Liebe eher die Hormone Oxytocin und Vasopressin sind.

Diese sind auch als Bindungshormone bekannt. Somit beruht die Lieber auf ein tiefes Vertrauen, während beim Verliebtsein noch die Schmetterlinge im Bauch aktiv sind. Liebe bedeutet immer Vertrauen. Beim Verliebtsein sieht das wieder ganz anders. Man möchte einfach nur mit dem anderen Zusammensein, egal was um einen herum passiert.

Beim Verliebtsein ist man durchaus bereit einer bisher vollkommen unbekannten und fremden Person zu vertrauen und unter Umständen auch eine intime Beziehung einzugehen. Das Verliebtsein kann irgendwann in die echte Liebe münden.  Beim Verliebtsein steht immer die bekannte rosa Brille im Vordergrund durch die man den anderen nur in seinen guten Eigenschaften wahrnimmt und das schlechte nicht sehen möchte.

Woher weiß man, dass man verliebt ist?

Ist man verliebt, dann zeigt sich dies an einigen ganz bestimmten Symptomen. Die meisten können dann nichts mehr essen und haben ein Dauergrinsen im Gesicht. Sie schweifen immer wieder in ihre Tagträume ab und spüren ein undefinierbares Kribbeln im Bauch.

Vielfach wird das Zwitschern der Vögel m Morgen als sehr schön empfunden, auch wenn es bis dahin immer gestört hat. Man muss ständig an den Partner denken und vermisst ihn, wenn er nur ein paar Stunden nicht in der Nähe ist. Man lässt weder das Telefon noch das Handy aus den Augen, damit man ja keinen Anruf verpasst.

Viele bilden sich auch ein, dass das Telefon geklingelt habe, obwohl dies nicht der Fall war. Man genießt die Nähe des anderen und würde jede freie Minute für ihn opfern. Im Grunde genommen brauchen Verliebte nichts anderes als Luft und Liebe – Essen und Trinken wird vollkommen überbewertet.

Sobald der Partner in der Nähe ist, beschleunigt sich der Herzschlag und die Knie werden weich. Außerdem lässt die Konzentration deutlich nach, denn man schweift mit seinen Gedanken immer wieder zum Partner ab. Mag der Partner bestimmte Dinge nicht, dann werden diese auch ganz bewusst abgelehnt, weil man ihn nicht enttäuschen möchte.

Viele lassen auch ihre Lieblingsserie im Fernsehen ausfallen, nur um mit dem Partner zusammen zu sein. In der Phase des Verliebtsein möchte man jede Sekunde mit dem anderen verbringen, hat jedoch nicht das Vertrauen ihm die Schwächen und Ängste zu zeigen. Zumeist zeigt sich der Partner auch nur von seiner Schokoladenseite.

Wie fühlt es sich an Schmetterlinge im Bauch zu haben?

Jeder, der schon einmal verliebt war, kennt das Gefühl von Schmetterlingen im Bauch. Dazu gehört das Herzrasen, sobald man den anderen sieht oder nur an ihn denkt. In der Magengegen macht sich immer wieder ein flatteriges Gefühl breit. Betroffene vergleichen es oft mit Flug- oder Höhenangst, nur viel schöner. Zu diesem Gefühl gehören auch die Schweißausbrüche.

Vielfach wischt man sich mehrmals die Hände an der Hose oder am Kleid ab, weil diese immer feucht sind. Das Schwitzen der Hände entsteht durch die Nervosität. Sehr oft können Betroffenen keinen anständigen Satz mehr herausbringen. Entweder ist der Mund zu trocken oder sie beginnen unvermittelt zu stottern. Es kann einfach kein klarer Gedanke mehr gefasst werden.

Im ersten Moment denkt man noch, das ist jetzt aber peinlich. Doch weit gefehlt, denn die Schmetterlinge im Bauch treffen jeden, der verliebt ist. Dabei ist es vollkommen egal, ob es sich um einen Mann oder eine Frau handelt. Der einzige Unterschied ist, dass die Symptome unterschiedlich stark ausgeprägt sein können.

Viele fragen sich jetzt, wie man das Gefühl der Schmetterlinge möglichst lange behalten kann. Das ist im Grunde genommen recht einfach. Man trifft sich, sooft man kann und vor allen Dingen achtet man auf seine Kleidung – auch wenn man allein ist, denn der Traumpartner kann plötzlich vor der Tür stehen.

Bei Schmetterlingen im Bauch sollte man aber nicht den Fehler machen mit dem anderen nur noch im Doppelpack aufzutreten, denn jeder hat ein eigenes Leben. Gerade wenn man allein etwas unternimmt, wird die Sehnsucht nach dem anderen wieder stärker und die Schmetterlinge beginnen erneut zu flattern.

Fazit: Was löst Liebe in uns aus?

Dazu muss erst einmal vollkommen nüchtern gesagt werden, dass Liebe reine Biochemie ist. Bei den meisten entfacht die Liebe im Gehirn ein regelrechtes Feuerwerk und Hormone spielen hierbei eine sehr wichtige Rolle.

Glaubt man den Evolutionspsychologen, dann ist Liebe nur ein Trick der Evolution, um das menschliche Überleben zu sichern. Beim Anblick des Geliebten wird im Gehirn das Belohnungssystem aktiviert und der Botenstoff Dopamin bekommt seine wichtige Aufgabe. Eines ist jedoch sicher, die Liebe ist ein wahrer Jungbrunnen für das Gehirn.

Es bildet sich ein Protein, das dafür sorgt, dass die Gehirnzellen jung und aktiv bleiben. Dazu wurden zahlreiche Personen untersucht, die sich gerade verliebt hatten. Schaut man die romantische Liebe jedoch eher wissenschaftlich an, dann ist der Blick meist ernüchternd.

Gerade bei den frisch Verliebten flattern noch die Schmetterlinge im Bauch, während bei den Paaren in einer Beziehung das Vertrauen an erster Stelle steht. Somit kann ganz klar gesagt werden, dass die Liebe keine wirkliche Herzensangelegenheit ist, sondern vielmehr im Gehirn stattfindet und von dort auch gesteuert bzw. manipuliert wird.

Die Hauptaufgabe bei der Liebe übernimmt laut der Wissenschaftler das limbische System im Gehirn. Unwichtige Dinge werden nach unter gefahren, damit das Gehirn frei für die Liebe und den Partner ist.

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